Die Wirkungsweise der Produkte von DRYTREAT

Oberflächenenergie

Alle Materialien besitzen eine spezifische Oberflächenenergie. Die Produkte von Dry-Treat arbeiten, indem sie die Oberflächenenergie des Materials verändern und somit die Absorptionseigenschaften. Dies wird durch eine chemische Reaktion ermöglicht.
Die meisten Produkte von Dry-Treat funktionieren, indem sie die natürliche Oberflächenenergie von porösen Materialien durch chemische Reaktionen verändern, mit dem Resultat, dass sie Wasser, Salze und Öle abstoßen.

Chemische Reaktion

Eines der aktivsten Komponenten der Imprägnierungsmittel ist ein Molekül in der Größe von 10A; die Größe der Poren von Beton ist für gewöhnlich 50 bis 200A. Das Molekül besteht aus Silizium-, Wasserstoff-, Kohlenstoff- und Sauerstoffatomen.
Das Molekül hat zwei Seiten mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Die eine Seite ist hydrophob, das heißt, daß sie Wasser abstößt. Die andere Seite ist hydrophil, daß heißt, daß sie Wasser anzieht.
Wenn nun das Imprägnierungsmittel auf die Oberfläche eines porösen Materials gesprüht wird, reagiert es sofort mit der Feuchtigkeit in der Luft und im Material.
Dies veranlaßt die Moleküle im Imprägnierungsmittel, zum Beispiel im hydrophilen Teil, zu reagieren, und bringt die Moleküle dazu, Alkohol zu bilden - in diesem Fall Ethanol.
Eine neue Komponente wird gebildet, nämlich Silanol, welches mit den Oberflächenschichten des Mauerwerks reagiert.
Die Struktur der meisten Steinmetz- oder Maurerarbeiten bestehen im wesentlichen aus Silizium-, Sauerstoff- und an den Bindungsschichten aus Sauerstoff- und Wasserstoffatomen.
Das Silanol-Molekül ist sehr reaktionsfreudig und kann Sauerstoff-Wasserstoffbindungen brechen. Danach haftet es sich an die Gitterstruktur des Steinwerks.
Ungleich anderer Oberflächenbehandlungen, welche nur auf Anziehungskräften oder auf mechanischem Halt beruhen, ist diese Verbindung sehr stark und in derselben Größenordnung anzusiedeln, wie die Verbindungen, die den Stein zusammenhalten. Diese Bindung bewirkt, dass der Kontaktwinkel zwischen Wasser und Mauerwerk sich ändert. Es wirkt nicht mehr wie ein "harter Schwamm", der Flüssigkeiten absorbiert , sondern weist Flüssigkeiten stattdessen ab.

Resistenz gegen Salze

Von der Definition her müssen die Salzionen in Wasser gelöst sein, um in das Material durch die kapillare Saugwirkung eindringen zu können. Durch die Imprägnierung des Materials wird nun Wasser abgewiesen und daher auch Chloridionen.
Dazu gibt es den RTA CTI Report: Dieser Bericht zeigte, daß die Wasseraufnahme um 98% und die Chloridaufnahme um 97% reduziert werden konnte. Im Vergleich dazu reduzieren andere Produkte die Chloridaufnahme nur um 30%.

Eindringtiefe der Imprägnierung

Die einheitliche Tiefenwirkung der Behandlung kann von der Oberfläche aus gemessen werden, nachdem das Material in eine wasserlösliche Farbe getränkt wurde.
Die DryTreat Imprägnierungsmittel bestehen aus einer relativ langsam beweglichen, reagierenden Flüssigkeit mit einer Viskosität, die geringer als Wasser ist. Dies bedeutet, daß unser Imprägnierungsmittel sogar in leicht befeuchtete Materialien tief eindringen kann. Daher sind die Produkte auch für Bauwerke in Feuchtregionen (besonders im maritimen Bereich) geeignet.
Eine hohe Tiefenwirkung ist äußerst wichtig um das behandelte Material vor den Auswirkungen des Wetters und vor ultravioletter Strahlung zu schützen.

Alkalibefall

Nicht so wie bei vielen anderen Produkten, kann dieses Imprägnierungsmittel einen starken Alkalibefall durch Kalziumhydroxid standhalten. Alberta Transport & Utilities haben einen Test entwickelt, um die Beständigkeit der Behandlung gegenüber einer Alkaliverbindung bestimmen zu können, und dies ist die Basis für ähnliche Tests auf der ganzen Welt. Dieser Test beinhaltet, daß die behandelte Betonprobe in eine 0,1-molare Lösung aus Kaliumhydroxid für 21 Tage gelegt wird, um die Probe auf ihre Wasseraufnahme zu testen. Bis jetzt haben die DryTreat Imprägnierungsmittel am besten bei diesen Tests abgeschnitten.

Atmung

Die Versiegelung bindet sich an die Struktur des Materials, welches sich dadurch abweisend verhält. Gleichzeitig läßt die Versiegelung Wasserdampf hindurch, sodaß das behandelte Material atmen kann. Der Grund für dieses Phänomen ist die Bindung von Wasserstoff. Flüssiges Wasser braucht Wasserstoffmoleküle, die miteinander verbunden sind. Die Versiegelung isoliert die Wasserstoffmoleküle, daher steigert sich der Auslaß von Wasserstoff und Sauerstoff verbleibt im Material. Im Laufe der Zeit reduziert sich dadurch der Wasserstoffanteil im Material bis es beständig ausgetrocknet ist.